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Gustav Büttner
nach der Theravada-Tradition
wöchentlich
So. 19:00 Uhr
Adelungstr. 41
64283 Darmstadt
Wir möchten die 2500jährige Meditationstradition des Theravada-Buddhismus praktizieren und fortsetzen.
Dazu treffen wir uns jeden Sonntag von 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr in der
Adelungstr. 41 in Darmstadt.
Neueinsteiger, die sich für den Termin am Sonntag interessieren, melden sich bitte bis spätestens Freitag Abend bei Gustav Büttner Tel.: +49 (0)6151 3927057 an!
Achtung: Die Meditation fällt momentan aus gesundheitlichen Gründen aus.
Wir meditieren nach folgenden Methoden:
Weitere Informationen erhalten Sie bei den auf der Kontaktseite genannten Ansprechpartnern.
Das letztendliche und höchste Ziel der buddhistischen Theravada-Meditation ist die vollkommene Leidbefreiung. Das geschieht nach vollkommener Überwindung von Gier, Hass und Verblendung. Rechte Achtsamkeit ist die unbedingte Voraussetzung das Ziel die vollkommene Leidbefreiung (Nibbana) zu erreichen.
Ziel ist Ruhe, Einsicht und Klarblick. Ein beruhigter Geist ist in der Lage, objektiv klar zu sehen. Beim Atem bleiben bringt Ruhe. Den Atem als unbeständig erkennen bringt Einsicht.
Vorgehen: Die Konzentration ist auf das Ein- und Ausatmen, spürbar an der Nasenspitze oder durch das Heben und Senken des Bauches gelenkt. Der Atem wird beobachtet, ohne ihn zu beeinflussen. Die Konzentration wird dabei einspitzig.
Das Ziel der Einsichtsmeditation ist das intuitive Erkennen der drei Daseinsmerkmale: Vergänglichkeit, Unvollkommenheit und der Substanzlosigkeit aller Daseinsphänomene, sowie das Beseitigen von Unreinheiten, die sich in unserem Unterbewusstsein befinden und Leiden verursachen.
Das Ziel ist das gleiche wie in der Atembetrachtung.
Vorgehen: Die Achtsamkeit wird auf die einzelnen Bewegungen des Fußes beim langsamen Gehen gerichtet, wobei man sich auf den Fuß konzentriert, der gerade in Bewegung ist. Mit dem zweiten Fuß wird erst dann begonnen, wenn die Bewegung des ersten Fußes abgeschlossen ist. Der Blick ist dabei 1-2 m vor die Füße gerichtet.
Das Ziel dieser Meditation besteht darin, Mitgefühl und Wohlwollen gegenüber allen Lebewesen zu entwickeln. Über Mitgefühl können wir Hass und Gier überwinden, wodurch wir inneren Frieden erlangen und auch der Umgang mit unseren Mitmenschen leichter wird.
Vorgehen: Ein liebendes Gefühl sich selbst gegenüber entwickeln. Sich selbst Glück, Frieden im Herzen, Gesundheit, Weisheit und Erleuchtung wünschen. Dieses liebende Gefühl mit den genannten Attributen breitet man dann systematisch aus: zuerst auf uns nahe stehende Personen, dann auf Freunde und Bekannte, auf die Einwohner der Stadt, in der man lebt; ebenso werden die Menschen, mit denen man im täglichen Leben Schwierigkeiten hat miteinbezogen. Die Liebende Güte führt man fort bis hin zu allen Menschen und auch den Tieren dieser Erde.