Deutsch-Buddhistische Humanitäre Vereinigung

Patenschaften

Sollten Sie nähere Informationen
zu Patenschaften wünschen,
wenden Sie sich bitte an:
Elke Karuna Heß
(Anschrift siehe
Patenschaftsantrag)

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Mahabodhi Schul-Projekt, Diyun, Arunachal Pradesh, Indien

Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens ist eine der malerischsten Gegenden des Landes. Die Landschaft ist größtenteils hügelig und dicht bewaldet. Im südlichen Teil von Arunachal liegt Diyun, ein kleiner Ort im Changlang-Distrikt. Hier leben unterschiedliche Stammesgemeinschaften zusammen. Flüchtlinge, die vor mehreren Jahrzehnten aus Bangladesh gekommen sind, die meisten von ihnen Buddhisten, haben sich hauptsächlich hier angesiedelt. Neben ihrer Armut sind diese Menschen mit großen Schwierigkeiten konfrontiert, sei es aufgrund von politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Einschränkungen oder auch durch häufige Naturkatastrophen. Diese Menschen sind bescheiden und leben von dem, was die Natur ihnen bietet. Bildungsmäßig liegen sie weit hinter den anderen dort lebenden Stammesgemeinschaften zurück.

Die Mahabodhi Society Bangalore hat vor Jahren begonnen, Kindern aus dieser Region eine Ausbildung zu bieten. Das Ziel besteht darin, durch die neuen Projekte in Arunachal Pradesh den Kindern direkt vor Ort eine gute Ausbildung zu ermöglichen, die Werte dieser reichen Kultur zu erhalten, soziale Missstände zu beseitigen und Entwicklungsmöglichkeiten für die junge Generation zu schaffen. Verantwortlich für die Mahabodhi-Projekte in Arunachal ist der Mönch Ven. Kassapa Thera. Unterstützt wird er von Ven. Bhikkhu Dhammaloka und Dhammacitta.

Schule

Der Erfolg des Mahabodhi-Schulprojektes in Mysore ermutigte uns zu diesem neuen Projekt in Arunachal Pradesh. Im Jahre 2003 wurde in Diyun zunächst eine behelfsmäßige Schule eröffnet. Dank der Spendenbereitschaft zahlreicher Menschen in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern konnten im April 2007 ein festes Schulgebäude sowie ein Wohnheim für Mädchen, das Rita Girls Home, eingeweiht werden. Im Sommer 2008 besuchten 282 Kinder - Jungen und Mädchen - die verschiedenen Klassen vom Kindergarten bis zur 8. Jahrgangsstufe. Vier neue Klassenräume sowie ein Toilettengebäude (in Indien alles andere als selbstverständlich) konnten zwischenzeitlich fertiggestellt werden. Die Schule verfügt außerdem über eine Meditationshalle, einen Speisesaal, einen PC-Raum und einen Spielplatz. Auch Räume für die Mönche wurden gebaut, hieraus soll sich ein kleines Kloster entwickeln.

Die Mahabodhi-Schule in Arunachal Pradesh bietet eine ganzheitliche Ausbildung. Genau wie in Mysore wird auf folgende Punkte Wert gelegt:

  1. Moralische und spirituelle Ausbildung
  2. Meditation, um den Geist zu entwickeln
  3. Charakterbildende Schulung
  4. Ausbildung im humanitären Bereich
  5. Schulung des Umweltbewusstseins
  6. Studien in Kulturgeschichte
  7. Handwerk, Geschicklichkeit
  8. Gesundheit und spezielle Ausbildungs-Camps

Mädchen-Heim

Da Mädchen in Indien sowohl in Sachen Ausbildung als auch in anderer Hinsicht benachteiligt sind, wurde zunächst für sie ein Wohnheim gebaut. Das Gebäude bietet Mädchen aus armen Familien unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung. Im Rita Girls Home leben derzeit 134 Kinder, insgesamt 250 sollen dort einmal Platz finden.

Auf dem Land, auf dem die Gebäude stehen, werden u.a. Ingwer, diverse Gemüsesorten und Bananen angebaut. Dank eines erfolgreichen Spendenaufrufs für den Kauf mehrerer Kühe ist nun auch die regelmäßige Versorgung der Mädchen mit Milch sichergestellt.

Geplante Projekte

Neben der Erweiterung der Schule und dem Ausbau des Mädchen-Wohnheims soll, sobald genügend Gelder zur Verfügung stehen, auch ein Wohnheim für Jungen aus Arunachal Pradesh in Diyun gebaut werden.

Zudem ist in Tawang, in einer anderen Region von Arunachal Pradesh, ein weiteres kleines Mahabodhi-Zentrum entstanden, das nach und nach ausgebaut werden soll. Dort sind die Mönche Ven. Pannarakkhita und Ven. Mettaya, die in Bangalore ausgebildet wurden, für den Aufbau des Zentrums verantwortlich.

Jüngstes Projekt, das noch ganz in den Anfängen steckt, ist eine weitere Schule sowie ein Wohnheim für Mädchen in Namsang-Deomali, ca. 200 Kilometer von Diyun entfernt. In der Region gibt es für viele Kinder überhaupt keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Deshalb traten Vertreter verschiedener Stammesgemeinschaften an Mahabodhi heran und äußerten den Wunsch, dass auch ihren Kindern eine Ausbildung ermöglicht werde. Die Dorfgemeinschaften haben Mahabodhi Bangalore dafür ein Stück Land zur Verfügung gestellt. Das Projekt soll nach dem Vorbild von Diyun konzipiert sein und zunächst mit 25 Schülerinnen starten.

Für die erste Phase des Projekts werden ca. 33.000 Euro benötigt, insgesamt wird der Aufbau der Schule und des Wohnheims ca. 92.000 Euro kosten.

Die Erfahrung zeigt, dass Ausbildung die beste Hilfe für arme Menschen ist. Daher bitten wir Sie, uns bei diesem ganzheitlichen Hilfsprojekt tatkräftig zu unterstützen. Bitte helfen Sie uns großzügig, indem Sie mit uns Ihre Liebe und Fürsorge teilen.

Das Mahabodhi Patenschaftsprogramm

Alle Mahabodhi Internate sind auf die Unterstützung durch Patenschaften dringend angewiesen. Ohne diese Einnahmen könnten die notwendigen Mittel für Verpflegung, Kleidung, medizinische Versorgung und vieles andere nicht aufgebracht werden. Auch die schulische Ausbildung der Kinder wäre nicht realisierbar.

Eine kleine monatliche Hilfe verändert das Leben eines Kindes im großen Stil!

Wir unterstützen momentan mehr als 205 Kinder und Mönche in Ausbildung aus armen Familien mit diesem Programm. Allen Patinnen und Paten sind wir außerordentlich dankbar für ihre großartige Unterstützung. Das wunderbare Resultat sieht man an fröhlichen, interessierten und aufgeweckten Kindern in unseren Heimen.

Wenn Sie 26 Euro (oder 40 Schweizer Franken) im Monat dafür einsetzen möchten, ein Mädchen in Arunachal Pradesh oder einen Jungen in Mysore/Südindien zu unterstützen, dann können Sie das Leben eines Kindes aktiv zum Positiven verändern. Indem Sie eine Patenschaft übernehmen, ist für dieses Kind ein Platz in unserem Heim gesichert, was bedeutet, dass es nebst Verpflegung und Unterkunft auch Kleidung und eine gute Schulausbildung erhält.

Sie werden mit viel Freude die Entwicklung Ihres Patenkindes persönlich miterleben dürfen. Unsere Patenbetreuung ist sehr gut organisiert. Durch regelmäßige Berichte aus Indien über die schulische Entwicklung Ihres Patenkinds, Briefe und Grußkarten werden Sie den Kontakt mehr und mehr vertiefen können. Natürlich können Sie Ihrem Patenkind auch direkt schreiben (möglichst auf Englisch).

Bitte helfen Sie uns, Kindern eine bessere Zukunft zu geben - wir danken für Ihr aktives Mitgefühl!